Ergotherapie für Erwachsene

Eine neurologische Erkrankung oder ein neurologisches Geschehen bringt meist viel Veränderung im Alltag der betroffenen Person und deren Umfeld mit sich. Schwierigkeiten entstehen dann, wenn beliebte Aktivitäten nicht mehr wie gewohnt oder gar nicht mehr ausgeführt werden können.

Beispielsweise finden Sie hier typische Alltagsaktivitäten, die für Erwachsene in unterschiedlichen Lebensbereichen bedeutungsvoll sein können:

LEBENSBEREICHE
Produktivität / ArbeitSelbstversorgungFreizeit
SchreibenWaschensportliche Aktivitäten
Arbeiten am PCAnziehenhandwerklich tätig sein
Lesenmit Besteck essenschmerzfrei Entspannen / Erholen
Planen / OrganisierenKochenReisen
Benutzung öffentlicher VerkehrsmittelEinkaufen von LebensmittelnTreffen mit Freunden

Erfahrung ist nicht das, was einem zustößt. Erfahrung ist das, was man aus dem macht, was einem zustößt.

Aldous Huxley – Schriftsteller

Ergotherapie wird ärztlich verordnet, aufgrund von einer neurologischen Erkrankung bzw. einem neurologischen Geschehen, wie beispielsweise Insult, Multiple Sklerose, Parkinson, Polyneuropathie, ALS, SHT, Demenz. Alles bezüglich Verordnung und den organisatorischen Ablauf erfahren Sie hier

Im Rahmen der Ergotherapie werden bei den Ergonauten folgende Leistungen erbracht:

  • Einzeltherapie
  • begleitende Beratung der Bezugspersonen
    (u.a. nach Marte Meo)
  • Hausbesuche in Abstimmung mit Ihrer Therapeutin
  • Arbeitsplatz-Analyse

Ergotherapie wird zur Förderung in unterschiedlichsten Bereichen eingesetzt

Feinmotorik

Graphomotorik (beim Schreiben und Zeichnen)

Körpereigenwahrnehmung

Körperspannung

Konzentration

Gedächtnis

räumliche Wahrnehmung

Planungsfähigkeit

Lösungsfindung

Kommunikation

Impulskontrolle

Eigenmotivation

Ideenfindung

Gemeinsam mit den KlientInnen definieren wir den Förderbedarf und Ziele, die den Alltag verbessern sollen.

Wodurch erreichen wir diese Ziele?
  • Analyse der herausfordernden Tätigkeiten und Aktivitäten: durch Gespräche, Beobachtungen und standardisierte Assessments
  • Gemeinsame Definition von Förderbedarf
  • Training von beliebten oder erwünschten Alltagsaktivitäten
  • Training von notwendigen Fähigkeiten und Fertigkeiten
  • Schulung der Körperwahrnehmung 
  • Einsatz von funktionellen Spielen und Aktivitäten
  • Einsatz von kreativ-handwerklichen Techniken
  • Hilfsmittelberatung
  • bewusste Gestaltung der Umwelt
  • Laufende Beurteilung des Therapieerfolges

Wenn die Therapieziele erreicht sind, zieht wieder mehr Freude und Leichtigkeit in Ihren Alltag ein!